DNA-Analyse: Revolution im Strafverfahren?
Am 2. und 3. Dezember 2004 fand zum 25. Mal in Triberg das traditionelle rechtspolitische Symposium des Justizministeriums Baden-Württemberg statt, an dem etwa 60 hochrangige Vertreter aus Justiz, Medien und Politik teilnahmen.
Das Thema „DNA-Analyse – Revolution im Strafverfahren?“ wurde in Referaten und einer Podiumsdiskussion am zweiten Veranstaltungstag von unterschiedlichen Seiten beleuchtet und vertieft.
Das Einführungsreferat in das Thema hielt Prof. Dr. Ulrich Goll, Justizminister des Landes Baden-Württemberg. Daran schlossen sich Fachreferate von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Bernd Brinkmann, Direktor des Rechtsmedizinischen Instituts des Universitätsklinikums Münster, Heribert Rech, MdL, Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Prof. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, Bundesminister a.D., Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamts, an.
An der Podiumsdiskussion zum Thema „DNA-Analyse – ein zweischneidiges Schwert?“ unter der Leitung von Dr. Reinhard Müller, Frankfurter Allgemeine Zeitung, nahmen neben Prof. Dr. Ulrich Goll und Jörg Ziercke außerdem Klaus Pflieger, Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart, Wolfgang Bauch, stellvertretender Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BdK) und Peter Zimmermann, Landesbeauftragter für den Datenschutz Baden-Württemberg teil.
