Zum Justizportal Baden-Württemberg  Zum Landesportal


Sie sind hier: Startseite / INTEGRATIONSBEAUFTRAGTER / Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des Integrationsbeauftragten der Landesregierung.

Hinweis für Journalisten:

Bei Fragen zur Integrationspolitik ist Ihr Ansprechpartner:

Leiter der Stabsstelle des Integrationsbeauftragten
der Landesregierung Baden-Württemberg:
Oberregierungsrat Christian Storr
Tel.: (0711) 279-2410
Fax: (0711) 279-2417
E-Mail senden

Mittwoch,
04.08.2010

Good-Practice-Datenbank „Baden-Württemberg – aktiv für
Integration!“ gestartet

Goll: „Voneinander lernen, Erfahrungen austauschen und
sich inspirieren lassen - das sind die wesentlichen Argumente für diese Good-Practice-Datenbank“

Mit der neuen Internet-Datenbank „Baden-Württemberg – aktiv für Integration!“ möchte der Justizminister und Integrations-beauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), allen Interessierten einen landesweiten Überblick über die unterschiedlichen Maßnahmen und Projekte im Integrations-bereich verschaffen.

Im Hinblick auf die Fülle der Maßnahmen in Baden Württemberg sagte der Integrationsbeauftragte: „Die Vielfalt Baden-Württembergs zeigt sich auch in den zahlreichen Integrationsmaßnahmen im Land! Nicht alles muss immer neu erfunden werden. Voneinander lernen, Erfahrungen
austauschen und sich inspirieren lassen – das sind die wesentlichen Argumente für diese Good-Practice-Datenbank.“

Mehr...

Dienstag,
8.06.2010

Justizministerium, Breuninger Stiftung und Robert Bosch Stiftung gründen „Netzwerke für Bildungspartner e. V.“

Startschuss für nachhaltiges Integrationsprojekt in öffentlich-privater Partnerschaft

Bereits jetzt 1,5 Mio. Euro sicher für bessere Bildungs-chancen in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg will die Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund verbessern. Zu diesem Zweck haben der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landes-regierung Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Dieter Berg, und die geschäftsführende Gesellschafterin der Breuninger Stiftung, Dr. Helga Breuninger, am Dienstag (8. Juni 2010) in Stuttgart einen Trägerverein für das gemeinsame Integrationsprojekt „Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund“ gegründet.

Aufgabe des Vereins ist es, die Umsetzung der Konzeption für das Integrationsprojekt zu steuern, die das Land federführend mit den beiden Stiftungen und unter Mitwirkung zahlreicher Fachleute an einem Runden Tisch erstellt und am
18. November 2009 einstimmig verabschiedet hat.

Mehr...

Freitag,
12.02.2010

Gesetzesinitiative gegen Genitalverstümmelung

Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll und Justizminister Jörg-Uwe Hahn: „Erfolg für die Gesetzesinitiative aus Baden-Württemberg und Hessen. Genitalverstümmelung soll eigener Straftatbestand werden“

„Der besonders schwerwiegenden Misshandlung von Frauen und Mädchen durch die Genitalverstümmelung kann durch die heutige Mehrheit im Bundesrat für die Einführung des Straftat-bestands Genitalverstümmelung (§226 a StGB) endlich aus-reichend Rechnung getragen werden“, erklärten Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ullrich Goll und Justiz-minister Jörg-Uwe Hahn aus Hessen (beide FDP). „Die Bundesländer haben ihre Hausaufgaben gemacht, nun ist der Deutsche Bundestag gefragt“, fügten sie hinzu.

Mit der Zustimmung der Bundesländer ist nun der Weg frei geworden für die Einbringung der Gesetzesinitiative in den Deutschen Bundestag. Die Minister Goll und Hahn wiesen darauf hin, dass im Gesetzentwurf eine Mindestfreiheitsstrafe von 2 Jahren vorgesehen ist. „Durch die Ausgestaltung als Verbrechenstatbestand wird jeder Zweifel über die strafrecht-liche Einordnung der Tat als schwerwiegender Verstoß gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit des Opfers beseitigt. Dies bereitet auch möglichen Fehlvorstellungen ein Ende, dass Eltern in eine solche Verstümmelung ihrer Töchter
wirksam einwilligen könnten.“ Die Gesetzesinitiative sieht ferner vor, die Genitalverstümmelung auch für Auslandstaten unter Strafe zu stellen.

Mehr...

Freitag,
5.02.2010

Der 6. Februar 2010 ist „Tag gegen Genitalverstümmelung“

Gesetzesinitiative der Länder Baden-Württemberg und Hessen am 12. Februar 2010 im Bundesrat

Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll und Justizminister Jörg-Uwe Hahn: „Unser Ziel ist, im Strafrecht ein deutliches Signal gegen
diese schwere Menschenrechtsverletzung zu setzen“

„Die Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Unter den Folgen leiden die Opfer ihr Leben lang. Auch in Deutschland sind tausende Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund von dieser schwerwiegenden Misshandlung bedroht. Unser Ziel ist es, diese unmenschlichen Praktiken entschieden zu bekämpfen. Mit einem eigenen Straftatbestand senden wir das klare und eindeutige Signal aus, dass in Deutschland Genital-verstümmelungen geächtet sind und bestraft werden“, erklärten Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll und Hessens Justizminister Jörg-Uwe Hahn (beide FDP) anlässlich des internationalen Tages gegen Genital-verstümmelung am 6. Februar 2010.

Golls und Hahns Vorstoß für einen neuen Straftatbestand der Genitalverstümmelung hat in den Ausschüssen des Bundes-rats in der vergangenen Woche bereits große Zustimmung
erfahren. Mit breiter Mehrheit wurde dort die Einbringung in den Bundesrat beschlossen. Die Länderkammer behandelt die Gesetzesinitiative am 12. Februar 2010.

Mehr...

Montag,
4.01.2010

 

Zur heute veröffentlichten Bertelsmann-Studie über die Bildungsbeteiligung von Kindern von drei bis fünf Jahren erklärt der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP):

„Der Spitzenplatz Baden-Württembergs beim Kindergarten-Besuch von Kindern mit Migrationshintergrund ist ein Indiz für gelungene Integration!“

Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), erklärt zum Ergebnis des Ländermonitors „Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann Stiftung:

„Der Spitzenplatz Baden-Württembergs beim Kindergartenbesuch von Kindern mit Migrationshintergrund zeigt, dass sich die vielfältigen Bemühungen der Landesregierung und der Kindergartenträger, den vorschulischen Bildungsbereich zu stärken, gelohnt haben.

Dass Kinder mit und ohne Migrationshintergrund in Baden-Württemberg beim Kindergartenbesuch praktisch gleichauf liegen, ist ein wichtiges Indiz für eine erfolgreiche Integrations- und Bildungspolitik. Die hohe Kindergartenbesuchs-Quote stellt auch sicher, dass die große Mehrzahl der Kinder und deren Eltern über den Kindergarten für die neue Schuleingangsuntersuchung, die auch ein Sprachscreening enthält, erreicht werden kann.

Besuchsquoten von rund 95 Prozent machen auch deutlich, dass die Debatte über eine Kindergartenpflicht jeglicher Grundlage entbehrt.“

gez. Christian Storr
Leiter der Stabsstelle


Hintergrund:

Kleinkinder mit Migrationshintergrund besuchen nach Ergebnissen des Ländermonitors „Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann Stiftung, die heute veröffentlicht wurden, in Westdeutschland noch zu selten eine Kindertageseinrichtung oder eine vergleichbare Bildungs- und Betreuungseinrichtung. Zwar liegt die Teilhabequote von drei- bis fünfjährigen Kindern bei insgesamt 84 Prozent - zwischen den alten Bundesländern gibt es aber erhebliche Unterschiede. So liegen zwischen dem Spitzenreiter Baden-Württemberg (94 Prozent) und Schlusslicht Schleswig-Hol¬stein (60 Prozent) immerhin 34 Prozent-Punkte.

Dienstag,
8.12.2009

Kampf gegen die Genitalverstümmelung - Baden-Württemberg und Hessen starten gemeinsame Bundesratsinitiative

Neuer Straftatbestand sieht Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren vor

Goll: „Für Genitalverstümmelungen darf es in einer zivilisierten Gesellschaft keinen Millimeter Raum geben“

„Unter den Folgen einer Genitalverstümmelung leiden Mädchen und Frauen ihr ganzes Leben. Die Genital-verstümmelung kann nicht mit kulturellen oder religiösen Traditionen gerechtfertigt werden. Auch tausende in Deutschland lebende Mädchen und Frauen mit Migrations-hintergrund sind davon bedroht, Opfer einer solchen Tat zu werden. Die Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, die wir als Verbrechen ächten und hart bestraft wissen wollen.“ Das sagte Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Dienstag (8. Dezember 2009) in Stuttgart. Am Vorabend hatte der Ministerrat die Einbringung eines Gesetzentwurfs des Justizministers beschlossen, wonach die Verstümmelung weiblicher Genitalien mit den Mitteln des Strafrechts entschie-den bekämpft werden soll.

Befassung des Bundesrats am 18. Dezember 2009

Goll hat die Bundesratsinitiative gemeinsam mit seinem hessischen Amtskollegen Uwe Hahn (FDP) erarbeitet. Bereits am 18. Dezember 2009 werden Baden-Württemberg und Hessen ihren Gesetzesvorschlag im Bundesrat erstmals vor-stellen. Danach folgt die Befassung der beteiligten Ausschüsse des Bundesrats. Bereits auf der Herbst-Justizministerkonferenz im November hatten Goll und Hahn eine breite Mehrheit für ihren Vorschlag erhalten, die Sanktionsmöglichkeiten gegen Genitalverstümmelung durch die Schaffung einer ausdrücklichen strafrechtlichen Regelung zu verbessern und damit ein deutliches Signal gegen diese unmenschliche Praxis zu setzen. Auch die Organisation Terres des Femmes, die sich seit vielen Jahren mit dem Problemkreis der Genitalverstümmelung beschäftigt, begrüßt die Gesetzesinitiative . „Wenn alles nach Plan verläuft, können wir schon Mitte nächsten Jahres auf einen eigenen Straftatbestand zurückgreifen, der uns eine wirksamere Strafverfolgung von Genitalverstümmelungen ermöglicht“, zeigte sich Goll hoffnungsvoll.

Mehr...

Freitag,
27.11.2009

UN-Kinderrechtskonvention
Goll: „Deutschland sollte sich ohne Vorbehalt zur UN-Kinderrechtskonvention bekennen“

„Deutschland war eines der ersten Länder, das die UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1990 unterschrieben hat. Sie gilt mittlerweile in 193 Staaten der Erde. Die meisten Länder haben die Konvention vollständig ratifiziert. Jedoch hat Deutschland bei der Unterzeichnung einen Vorbehalt erklärt. Diesen Vorbehalt sollten wir aufgeben“. Das forderte Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Freitag (27. November 2009) in Berlin im Bundesrat.
Auswirkungen auf das Familienrecht und Strafrecht
Der familienrechtliche Teil des Vorbehalts sei weitgehend gegenstandslos geworden, weil sich die innerstaatliche Rechtslage seit dem Inkrafttreten der Konvention im Jahr 1992 grundlegend verändert habe, so Goll. „Mit dem Kindschaftsrechts-Reformgesetz von 1998 wurden weitgehend gleiche Rechte für eheliche und nichteheliche Kinder eingeführt . Zudem hat die Konvention weitere positive Entwicklungen in Deutschland beschleunigt. Zum Beispiel gilt seit 2001 ein absolutes Gewalt- und Züchtigungsverbot in der Kindererziehung“. In Frankreich werde darüber bis in die Gegenwart gestritten, bemerkte der Minister.

Heute beschränke sich der familienrechtliche Teil des Vorbehalts im Wesentlichen auf die elterliche Sorge, so Goll weiter. „Bekanntlich haben unverheiratete Eltern bei uns nicht kraft Gesetzes ein gemeinsames Sorgerecht, sondern nur nach Abgabe entsprechender Erklärungen. Nun streiten die Juristen darüber, ob die Rücknahme des Vorbehalts hierauf Auswirkungen haben müsste. Ohne die Diskussion mit einer weiteren Meinung anreichern zu wollen, möchte ich zu be-denken geben, dass wohl kaum in allen anderen 192 Vertragsstaaten ein gemeinsames Sorgerecht gelten dürfte, ohne dass das bisher zu einem Problem geführt hätte“, erklärte der Minister.

Mehr...

Mittwoch,
18.11.2009

Abschlussveranstaltung des Runden Tisches „Integration gemeinsam schaffen – für eine erfolgreiche Bildungspart-nerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

Der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Dieter Berg, und die geschäftsführende Gesellschafterin der Breuninger Stiftung, Dr. Helga Breuninger: „Für eine gute Bildung der Kinder brauchen wir die Eltern. Dafür werden wir neue Wege beschreiten, die nachhaltig und flächendeckend umgesetzt werden!“


In der Abschlussveranstaltung des Runden Tisches „Integration gemeinsam schaffen – für eine erfolgreiche Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg wurde heute in Stuttgart eine umfassende Konzeption zur stärkeren Kooperation zwischen Eltern mit Migrationshintergrund, Bildungseinrichtungen sowie weiteren Einrichtungen verabschiedet. Das Integrationsprojekt steht in gemeinsamer Verantwortung des Justizministers und Integrationsbeauftragten der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Dieter Berg, und der geschäftsführenden Gesellschafterin der Breuninger Stiftung, Dr. Helga Breuninger.

Mehr...

Samstag,
7.11.2009

Elterntag des Integrationsbeauftragten der Landesregierung in Kooperation mit der Stadt Ettlingen: „Bildungschancen gemeinsam schaffen!“ – Eltern mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt

Goll: „Ein Bildungserfolg der Kinder kann ohne die aktive und bewusste Mitarbeit der Eltern nicht gelingen!“

„Die Bildungseinrichtungen sind auf die aktive Unterstützung der Eltern angewiesen“, betonte der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), auf dem heutigen Elterntag in Ettlingen. „Es sind vor allem die Eltern, die ihren Kindern die notwendige Orientierung und Hilfestellung geben, die sie für ihr Leben brauchen; Erziehung ist und bleibt eine herausragende Aufgabe der Familie“, so Goll.

„Bildungschancen gemeinsam schaffen!“ war das Motto des Elterntages, den der Integrationsbeauftragte gemeinsam mit der Stadt Ettlingen organisierte. Rund 100 Eltern, aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Familienbildungsstätten und Vereinen sowie zahlreiche Migrantenselbstorganisationen folgten der Einladung in das Eichendorff-Gymnasium in Ettlingen.

„Eine gute Bildung ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Wenn wir allen Kindern diesen erfolgreichen Einstieg ermöglichen wollen, müssen wir uns noch viel aktiver um die Kinder mit Migrationshintergrund bemühen. Der Elterntag leistet damit einen wichtigen Beitrag zu Integration und zum langfristigen beruflichen Erfolg der nächsten Generation“, freute sich Ettlingens Oberbürgermeisterin Gabriela Büssemaker über den Elterntag in Ettlingen.

Mehr...

Donnerstag,
5.11.2009

Neuer Straftatbestand „Genitalverstümmelung“ geplant

Gemeinsame Gesetzesinitiative der Länder Baden-Württemberg und Hessen

Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll und Justizminister Jörg-Uwe Hahn: „Die Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, die mit den Mitteln des Strafrechts bekämpft werden muss“

„Die Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen ist eine schwerwiegende Misshandlung, unter deren Folgen die Opfer ihr Leben lang leiden. Als schwere Menschenrechtsverletzung wird die Genitalverstümmelung von der internationalen Staatengemeinschaft verurteilt. Auch in Deutschland sind tausende Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund davon bedroht, Opfer einer solchen Tat zu werden. Diese Praktiken müssen mit den Mitteln des Strafrechts entschieden bekämpft werden“, erklärten der Hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn und sein Baden-Württembergischer Kollege Prof. Dr. Ulrich Goll (beide FDP) anlässlich der Herbstkonferenz der Justizministerinnen und -minister am 5. November 2009 in Berlin.

Auf der Justizministerkonferenz stellen die Länder Baden-Württemberg und Hessen ihre gemeinsame Gesetzesinitiative für einen neuen Straftatbestand der Genitalverstümmelung vor, der als § 226a in das Strafgesetzbuch eingefügt werden soll. „Ein neuer Straftatbestand ist notwendig, um das Unrecht der Taten angemessen zu sanktionieren und um ein deutliches Zeichen im Kampf gegen diese unmenschlichen Praktiken zu setzen“, betonten Goll und Hahn. „Solche Taten gehen wegen der lebenslangen körperlichen und seelischen Folgen für die Opfer über eine bloße Körperverletzung weit hinaus. Daher sieht der neue Straftatbestand eine Mindestfreiheitsstrafe von zwei Jahren vor.“

Mehr...

Montag,
12.10.2009

Anhörung der Landesregierung zum Thema „Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen“

Goll: „Die Erschließung der mitgebrachten Qualifikationen von Migrantinnen und Migranten ist ein wichtiger Beitrag zu ihrer beruflichen und damit gesellschaftlichen Integration“

Unter dem Vorsitz des Justizministers und Integrationsbeauftragten der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), fand heute im Forum der Landesbank Baden-Württemberg in Stuttgart eine Anhörung von Expertinnen und Experten aus Politik und Praxis zum Thema „Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen“ statt. Ziel war es, über die Anerkennungssituation in Deutschland zu diskutieren, etwaige Defizite in der Anerkennungspraxis aufzuzeigen und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.

Goll bezeichnete in seiner Eröffnungsrede die gegenwärtige „Anerkennungslage in Deutschland“ sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher Hinsicht als „hochgradig umständlich und bürokratisch“. Wer seine Schul- und Ausbildungsabschlüsse vollständig anerkannt haben möchte, müsse sich nach geltendem Recht mit einer Unzahl von zuständigen Stellen, Vorschriften, Formularen und föderalen Eigenheiten auseinandersetzen. Darüber hinaus sei für den Zugang zu einem Anerkennungsverfahren maßgeblich, zu welcher Gruppe (Unionsbürger, Spätaussiedler, Drittstaatsangehöriger) der potentielle Antragsteller gehört und in welchem Bundesland er lebt. „Ich kann gut nachvollziehen, dass diese Situation von den Betroffenen als demütigend, entmutigend und letztlich als frustrierend empfunden wird“, betonte der Minister.

Der Integrationsbeauftragte konstatierte weiter, dass es bei all den Stolpersteinen, die es auf dem Weg zur Anerkennung zu überwinden gelte, nicht überraschend sei, wenn hunderttausende qualifizierte Zuwanderer in Deutschland keinen Zugang zum Arbeitsmarkt fänden oder nur weit unterhalb ihrer Qualifikation eingesetzt würden.

Mehr...

Donnerstag,
8.10.2009

Tagung des „Landesforums gegen Zwangsheirat Baden-Württemberg“

Goll: „Opfer von Zwangsverheiratungen nicht länger im Stich lassen!“

Anlässlich der heutigen Sitzung des „Landesforums gegen Zwangsheirat Baden-Württemberg“ im Justizministerium kündigte der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), an, den von Baden-Württemberg erstmals im Jahr 2004 eingebrachten Gesetzentwurf für ein Zwangsheirats-Bekämpfungsgesetz er-neut über den Bundesrat in den Bundestag einzubringen.

„Die Große Koalition hat außer Lippenbekenntnissen in Sonntagsreden die Opfer von Zwangsverheiratungen in den vergangenen vier Jahren im Stich gelassen“, kritisierte der Minister. Goll zeigte sich zuversichtlich, dass die neue Regierungskoalition ihrer Verantwortung beim Thema Zwangsheirat gerecht werde. „Wir brauchen endlich einen eigenständigen Straftatbestand Zwangsheirat im Strafgesetzbuch, der alle Formen von Zwangsverheiratungen umfasst und auch Auslandstaten wie zum Beispiel Ferienverheiratungen unter Strafe stellt“, so Goll weiter.

Mehr...

Montag,
31.08.2009

Gemeinsames Fastenbrechen in der Villa Reitzenstein

Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll und Kirchenbeauftragter der Landesregierung Staatssekretär Hubert Wicker: Miteinander für Dialog und Integration

Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr hat der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll, in seiner Eigenschaft als stellvertretender Ministerpräsident am Montag (31. August 2009) zu einem Iftar-Empfang in die Villa Reitzenstein ein-geladen. Das Ereignis wurde von Vertretern der christlichen Kirchen und jüdischen Gemeinden begleitet.

Iftar, das traditionelle Mahl am Ende eines Fastentags im Ramadan, wurde gemeinsam mit Vertretern des muslimischen Lebens in Baden-Württemberg sowie Repräsentanten aus dem In- und Ausland gefeiert. Goll betonte, dass die Landesregierung Dialog und Begegnung mit allen großen Religionen pflege. „Integration bedeutet, Gemeinsamkeit zu schaffen, damit Freiheit und Vielfalt gelingen. Eine freiheitliche und viel-fältige Gesellschaft braucht den ernsthaften Dialog auf allen Ebenen mit und zwischen den Religionen“, so der Minister. Er verwies darauf, dass gerade in einem durch Einwanderung geprägten Land wie Baden-Württemberg, in dem sich über 600.000 Menschen und damit knapp sechs Prozent der Bevölkerung zum islamischen Glauben bekennen, dem interreligiösen Dialog eine wichtige Rolle im Integrationsprozess zukomme. Muslimische Einwanderer und ihre Kinder würden das gesell-schaftliche Zusammenleben mitgestalten und seien zu einem Teil der deutschen Kultur geworden.

Für die muslimische Seite antwortete die deutsch-türkische Schriftstelle-rin Nilgün Tasman, die sich in ihren Romanen und Theaterstücken in-tensiv mit dem Leben von Gastarbeiterkindern in Deutschland ausei-nandersetzt. Sie berichtete von ihren Kindheitserinnerungen und hob die verbindende Funktion des Fastenbrechens hervor. „Als wir unseren deutschen Nachbarn den Grund unserer täglichen Feier erklärten, stell-ten wir plötzlich fest, dass es bei den Christen nicht nur eine Fastenzeit, sondern auch eine Gebetskette gibt, wie bei uns Moslems auch. Diese Gemeinsamkeit zu entdecken war ein Stück Ankommen für uns Kinder und für unsere Eltern – nicht nur Staunen, sondern auch Verständnis für ihre Religion und eine Brücke in der Fremde zum Fremden.“ Die Schrift-stellerin betonte in ihrer Rede die zentrale Bedeutung der Eltern für den Integrationsprozess: Kinder würden nur in der Gesellschaft ankommen, wenn ihre Eltern angekommen seien.

Mehr...

Montag, 13.07.2009

Landesarbeitskreis Integration (LAKI) diskutierte über die Ausbildungssituation von Jugendlichen mit Migrationshin-tergrund

Goll: „Eine fundierte Ausbildung ist ein Garant für ein un-abhängiges und selbstbestimmtes Leben. Wir können und dürfen auf die Potenziale der Jugendlichen mit Migrations-hintergrund nicht verzichten!“

In der heutigen Sitzung des Landesarbeitskreises Integration (LAKI) hat der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll MdL (FDP), die Bedeutung der beruflichen Ausbildung hervorgehoben: „Eine fundierte Berufsausbildung ist nach wie vor eine der besten Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit. Sie ist eine der entscheidenden Voraussetzungen für eine erfolgreiche Positionierung auf dem Arbeitsmarkt und somit für eine gleichberechtigte Teilnahme und Teilhabe am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben insgesamt“, erklärte Goll.

„In der Globalisierung sind Potenziale der Migranten wie Mehrsprachigkeit und kulturelles Wissen große Vorteile für die Unternehmen – gerade auch in der Wirtschaftskrise“, erklärte der Integrationsbeauftragte der Landesregierung. „Denn wir können und dürfen auf die Potenziale der Jugendlichen mit Migrationshintergrund nicht verzichten“, betonte Goll. „Das sind Ressourcen, die wir brauchen, um der demografischen Entwicklung und der fortschreitenden Industrialisierung sowie dem Fachkräftemangel zu begegnen“, so der Integrationsbeauftragte weiter.

Die Ausbildungssituation der Jugendlichen mit Migrationshintergrund sei nach Golls Worten trotz vieler Programme und Maßnahmen noch nicht zufriedenstellend. Auch wenn die Arbeitsmarktperspektiven für Migranten in Baden-Württemberg verhältnismäßig günstig seien, würden etwa 32 % der 25- bis unter 35-jährigen Migranten über keinen beruflichen Abschluss verfügen – bei Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund tref-fe dies auf lediglich 8 % zu.

Mehr...

Donnerstag,
16.04.2009

 

Justizminister und Integrationsbeauftragter der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), veröffentlicht mehrsprachige Kommunalwahl-Informationen für EU-Bürgerinnen und EU-Bürger:

„Demokratie wächst von unten und lebt vom Mitmachen aller!“

Der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) hat heute mehrsprachige Kommunalwahl-Informationen für EU-Bürgerinnen und EU-Bürger veröffentlicht.

Auf der Internetseite www.integrationsbeauftragter.de können ab sofort in der Rubrik „Kommunalwahl-Informationen“ Erläuterungen der Kommunalwahlen in den Sprachen der am häufigsten im Land vertretenen EU-Staatsangehörigen (Englisch, Italienisch, Französisch, Polnisch, Griechisch, Spanisch und Portugiesisch) gelesen und heruntergeladen werden.

„Als Integrationsbeauftragter der Landesregierung will ich mit diesen Wahl-Informationen dazu beitragen, dass die Wahlbeteiligung auch der Unionsbürgerinnen und Unionsbürger am 7. Juni 2009 so hoch wie möglich wird. Denn die Demokratie wächst von unten und lebt vom Mitmachen aller“, betonte Goll.

„Politik in unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen betrifft uns alle ganz konkret. Deshalb ist es wichtig, dass auch die große Gruppe der hier lebenden EU-Bürgerinnen und EU-Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch macht“, so der Minister und Integrationsbeauftragte. Mit diesem Kommunalwahlrecht realisiere sich nicht nur ein Stück gelebtes Europa vor Ort, sondern auch die Integration, das Entstehen einer Verantwortungsgemeinschaft, komme einen wichtigen Schritt voran.

Mehr...

Dienstag, 3.02.2009

Auftaktveranstaltung zum Projekt „Integration gemeinsam schaffen – für eine erfolgreiche Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund“ im Rahmen der Nachhal-tigkeitsstrategie Baden-Württemberg

Justizminister und Integrationsbeauftragter Prof. Dr. Ulrich Goll, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Dieter Berg, und die Vorsitzende der Breuninger-Stiftung, Dr. Helga Breuninger: „Ein Bildungserfolg der Kinder kann ohne die aktive und bewusste Mitarbeit der Eltern nicht gelingen!“

In der Auftaktveranstaltung des Projektes „Integration gemeinsam schaffen – für eine erfolgreiche Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund“ wurde heute der Startschuss für die Entwicklung eines Konzepts zur Förderung von Eltern mit Migrationshintergrund im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg gegeben. Das Projekt steht in gemeinsamer Verantwortung des Integrationsbeauftragten der Landesregierung, der Robert Bosch Stiftung und der Breuninger-Stiftung.

„Unser Schul- und Bildungssystem setzt auf die aktive Mitarbeit der Eltern. Unser Ziel muss es daher sein, möglichst alle Eltern zu erreichen, damit diese ihre Kinder unterstützen und begleiten und somit Teil einer Bildungspartnerschaft mit den Kindergärten und Schulen werden“, betonte der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), beim Auftakt in Stuttgart.
Eltern nähmen als Vorbilder, Erzieher und Wertevermittler eine zentrale Rolle für eine erfolgreiche persönliche und schulische Entwicklung ihrer Kinder ein. „Aus diesem Grund müssen wir Wege finden, wie wir auch sogenannte bildungsferne Eltern erreichen, informieren und für eine Mitarbeit gewinnen können“, beschreibt der Minister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung die Ziele des Projekts.

Die Einbeziehung insbesondere von Eltern mit Migrationshintergrund erweise sich in der Praxis oft als schwierig. „Fehlende Deutschkenntnisse, mangelnde Kenntnisse über unser Bildungs- und Schulsystem, kulturelle Unterschiede, aber auch Vorurteile und Berührungsängste sowohl von Seiten der Eltern als auch von Seiten der pädagogischen Fachkräfte könnten hierfür eine Rolle spielen“, so der Integrationsbeauftragte.

Mehr...

Dienstag, 27.01.2009

Zur Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zum Thema „Ungenutzte Potentiale – zur Lage der Integration in Deutschland“ erklärt der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP):

„Baden-Württembergs Integrationsergebnisse können sich sehen lassen. Integration bleibt eine Daueraufgabe – eingeleitete Maßnahmen brauchen längere Wirkungsdauer. Integrationsindikatoren sind diskussionswürdig“

„Die Studie zeigt, dass wir beim Thema Integration noch vor großen Herausforderungen stehen und dass die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund eine Daueraufgabe darstellt. Mit dem Nationalen Integrationsplan und dem Integrationsplan Baden-Württemberg haben wir deutlich gemacht, dass wir uns diesen Herausforderungen aktiv stellen und die richtigen Schwerpunkte setzen“, betonte der Justizmi-nister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) heute in Stuttgart.

„Vor allem im Bildungsbereich hat die Landesregierung zahlreiche neue Maßnahmen beschlossen, um zu mehr Chancengleichheit und damit zu besseren Schul- und Ausbildungsergebnissen bei Kindern und Jugend-lichen mit Migrationshintergrund zu kommen“, erläuterte der Minister.

Zu nennen seien der Ausbau der schulischen Ganztagsbetreuung, die Bildungshäuser, der Ausbau der Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfe, die reformierte Einschulungsuntersuchung mit Sprachscreening und bedarfsgerechter Deutschförderung sowie die Einführung von Pädagogischen Assistenten und Jugendbegleitern. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes sei das Thema Elterneinbindung und Elterninformation von hoher Priorität. „Diese Maßnahmen werden den Bildungserfolg von Migrantinnen und Migranten sicherlich verbessern. Allerdings ist hierfür eine mehrjährige Wirkungsdauer erforderlich“, sagte Goll. Denn nachhaltige Integration brauche nicht Aufgeregtheit und Panikmache, sondern Zielstrebigkeit und einen langen Atem, betonte der Integrationsbeauftragte.

Mehr ...

Donnerstag, 22.01.2009

Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll kam in Stuttgart mit dem Botschafter der Türkischen Republik in Deutschland, Ali Ahmet Acet, zusammen:

„Wir haben beim Thema Integration ein großes Interesse an einer intensiven Zusammenarbeit“

Der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), ist heute (22. Januar) mit dem Botschafter der Türkischen Republik in Deutschland, Ali Ahmet Acet, zu einem Meinungsaustausch in Stuttgart zusammengekommen. Begleitet wurde der Botschafter u.a. vom türkischen Generalkonsul in Stuttgart, Ümit Yardim.

Goll und Acet lobten die langjährigen und intensiven Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und der Türkei in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

Neben diesen Bereichen stand vor allem das Thema Integration im Mittelpunkt des Gesprächs. „Herr Botschafter Acet und ich sind uns einig, dass die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund eine der großen politischen Herausforderungen darstellt. Ziel muss es vor allem sein, bei den Kindern und Jugendlichen unabhängig von der sozialen oder ethnischen Herkunft gleiche Bildungschancen zu schaffen“, erläuterte Goll. Einigkeit bestand auch darin, dass die Beherrschung der deutschen Sprache den Schlüssel für eine erfolgreiche Integration darstellt.

Mehr ...

Mittwoch, 7.01.2009

Zur Abschaffung des Verbots der religiösen Voraustrauung zum 1. Januar 2009

Goll: „Fehlstart ins Neue Jahr - Bundesregierung schwächt die Rechtsstellung von Mädchen und jungen Frauen und lässt von Zwangsheirat Betroffene in unverantwortlicher Weise im Stich“

„Mit der Abschaffung des Verbots der religiösen Voraustrauung zum 1. Januar 2009 schwächt die Bundesregierung im Neuen Jahr sehenden Auges die Rechtsstellung von Mädchen und jungen Frauen und lässt dadurch von Zwangsheirat Betroffene in unverantwortlicher Weise im Stich“, kritisierte der baden-württembergische Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) in Stuttgart.

Mit der zum 1. Januar 2009 in Kraft getretenen, ersatzlosen Streichung des Verbots der religiösen Voraustrauung im Personenstandsgesetz werde ein falsches politisches Signal gesetzt, obwohl der Bundesrat auf Antrag Baden-Württembergs in einem Entschließungsantrag am 7. November 2008 die Bundesregierung aufforderte, diese Streichung rückgängig zu machen.

„Hoffentlich wird dieser Fehlstart ins Neue Jahr nicht fatale Auswirkungen haben. Religiös geprägte Bevölkerungsgruppen könnten sich verstärkt von der Zivilehe abwenden. Vor allem die betroffenen Mädchen und Frauen sind dann schutz- und rechtlos, da religiös geschlossene Ehen zivil- und familienrechtlich keinerlei Wirkungen entfalten“, so der Minister und Integrationsbeauftragte.

Besonders dem Kampf gegen Zwangsverheiratungen erweise die Bundesregierung mit dieser Streichung einen Bärendienst: „Wenn man künftig nicht mehr zuerst zum Standesamt muss, sind Zwangsverheiratungen und Mehrehen Tür und Tor geöffnet. Ich sehe die Gefahr, dass viele dies als Einladung missverstehen, Ehen nur noch nach den Vorgaben ihrer Religion und Tradition zu schließen.“ Die Frauen hätten dann oft kein innerreligiöses Scheidungsrecht und erst Recht keinen Anspruch auf Unterhalt und Teilhabe am ehelichen Vermögen. „Solche Ehen können zu einer nicht hinnehmbaren, lebenslangen einseitigen Abhängigkeit und zu weitreichender Rechtlosigkeit führen, da diese innerhalb der jeweiligen Gruppe absolut verbindlich sind“, unterstrich Goll.

Der Minister kritisierte außerdem, dass trotz einer entsprechenden Vereinbarung im Koalitionsvertrag der auf eine Initiative Baden-Württembergs zurückgehende Bundesrats-Entwurf für ein Zwangsheirat-Bekämpfungsgesetz seit dem Jahr 2005 von der Großen Koalition aus unerfindlichen Gründen im Bundestag blockiert werde. „Dadurch ist wertvolle Zeit verloren gegangen, um Zwangsverheiratungen strafrechtlich umfassend ahnden zu können und die zivilrechtliche Stellung der Opfer zu verbessern“, betonte der Minister. „Es entsteht leider nicht der Eindruck, dass die Bekämpfung der Zwangsheirat ein Anliegen der Bundesregierung ist“, so Goll abschließend.

(Download: Die Pressemitteilung als PDF-Datei)

Mittwoch,
26.11.2008

Goll erklärt zur heutigen Pressekonferenz des Statistischen Landesamtes zum Thema „Migranten in Baden-Württemberg“:

„Landesintegrationsplan setzt mit der Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungschancen die richtigen Schwer-punkte!“

Baden-Württemberger mit Migrationshintergrund haben im Durchschnitt eine schlechtere formale berufliche Qualifikation. Dies belegen die heute vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg veröffentlichten neuesten Daten des Mikrozensus 2007.

Hierzu erklärt der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP):
„Die heute vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Daten zeigen, dass der am 8. September 2008 vom Ministerrat verabschiedete Landesintegrationsplan mit dem Hauptziel der Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund die richtigen Schwerpunkte setzt. Unser erklärtes Ziel ist es unter anderem, die Bildungs- und Ausbildungssituation der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund deutlich zu verbessern. Die Quote derjenigen, die ohne Schul- oder Ausbildungsabschluss bleiben, muss erheblich reduziert werden. Dabei spielt das Beherrschen der deutschen Sprache eine zentrale Rolle, sie ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungsbiografie und somit für eine gelungene Integration... "

Mehr...

Freitag,
7.11.2008

 

Baden-Württemberg mit Entschließungsantrag im Bundesrat erfolgreich

Goll: "Keine Ehe ohne Standesamt"

Der Bundesrat forderte heute (7. November) die Bundesregierung auf, die bereits vom Bundestag beschlossene Streichung des Verbots der religiösen Voraustrauung wieder zurückzunehmen. Baden-Württembergs Integrationsbeauftragter, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), hatte über den Rechtsausschuss des Bundesrats einen entsprechenden Entschließungsantrag vorgelegt.

„Ich hoffe, dass das heutige Signal aus dem Bundesrat die Verantwortlichen im Bundestag zum Umdenken bewegt!“, sagte der Minister.

„Wir wollen keine Ehe ohne Standesamt“, so Goll. „Wir wollen, dass auch künftig zunächst der Weg zum Standesamt obligatorisch ist, bevor eine religiöse Ehe geschlossen werden kann. Das stärkt im übrigen auch das Institut der Ehe“. Mit der vom Bundestag beschlossenen ersatzlosen Streichung des Verbots der religiösen Voraustrauung zum 1. Januar 2009 werde ein falsches politisches Signal gesetzt. Sorgen bereiteten dabei dem Minister einige in Deutschland verbreitete Religionsgemeinschaften, die tendenziell an Bedeutung gewännen und deren zum Teil unerwünschte Heiratspraxis gefördert werde, sollte der Vorrang der Zivilehe aufgeben werden. „Was da ab 1. Januar 2009 auf uns zukommt, hätte fatale Auswirkungen. Vor allem die betroffenen Frauen wären schutz- und rechtlos, da religiös geschlossene Ehen zivil- und familienrechtlich keinerlei Wirkungen entfalten. Zwangsverheiratungen und Mehrehen wären Tür und Tor geöffnet“, so Goll. Er sehe die Gefahr, dass manch einer dies als Einladung missverstehen könnte, eine Ehe nur noch nach den Vorgaben seiner Religion und Tradition zu schließen. „Die Frau hätte dann keinen Anspruch auf Unterhalt und Teilhabe am ehelichen Vermögen. Solche Ehen können zu einer lebenslangen einseitigen Abhängigkeit führen“, befürchtet der baden-württembergische Integrationsbeauftragte.

 

Montag,
13.10.2008

Landesarbeitskreis Integration (LAKI) beschließt Thesen zum Thema „Einbindung von Eltern mit Migrationshintergrund im Bildungsbereich“

Goll: „Gleiche Bildungschancen für Kinder mit Migrationshintergrund gibt es nur durch aktive Zusammenarbeit mit den Eltern!“

In der heutigen Sitzung des Landesarbeitskreises Integration (LAKI) hat der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll MdL (FDP), Eltern mit Migrationshintergrund aufgefordert, sich aktiv an der Bildung ihrer Kinder zu beteiligen. „Für eine gelingende Integration der Kinder und Jugendlichen ist eine verstärkte Einbindung von Eltern mit Migrationshintergrund in den Bildungsprozess erforderlich. Da die Erziehung eine herausragende Aufgabe der Familie ist, kann ein Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen ohne die bewusste und aktive Mitarbeit der Eltern nicht gelingen“, erklärte Goll.

Die Bildungseinrichtungen seien auf die aktive Unterstützung der Eltern angewiesen, betonte der Minister. Andernfalls könne es keine gleichen Bildungs- und Lebenschancen für Kinder mit Migrationshintergrund geben.

Um die zentrale Rolle der Elternbeteiligung hervorzuheben und die Aufmerksamkeit auf erfolgreiche Angebote und Partizipationsmöglichkeiten zu lenken, verabschiedete der LAKI Thesen zum Thema Eltern mit Migrationshintergrund. Die Thesen sollen einerseits darauf aufmerksam machen, dass alle handeln können und müssen, um mehr Migranteneltern zu einer Beteiligung an der Bildung ihrer Kinder zu motivieren und zu qualifizieren. Der Appell richtet sich an alle Akteure und Einrichtungen im Bildungsbereich, ihre Angebote entsprechend den Bedürfnissen der Eltern zu gestalten. Andererseits sollen die Eltern dafür sensibilisiert werden, vorhandene Angebote wahrzunehmen und selber aktiv zu werden.

Mehr...

Dienstag,
09.09.2008

 

Ministerrat beschließt Integrationsplan Baden-Württemberg

 Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll: Gelungene Integration bedarf effektiver und konstruktiver Zusammenarbeit aller - Integration eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg des Landes im globalen Wettbewerb

Wir wollen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem sozialen Hintergrund, gleiche Chancen für ihre Partizipation am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben schaffen.“ Dies erklärten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll am Dienstag (9. September 2008) in Stuttgart. Der Ministerrat hatte am Montag den unter Federführung von Goll erarbeiteten Integrationsplan Baden-Württemberg mit dem Titel „Integration gemeinsam schaffen!“ beschlossen. Damit sei eine wichtige Grundlage für die künftige Integrationspolitik des Landes geschaffen worden. Bereits bei der Erarbeitung des Länderbeitrags zum Nationalen Integrationsplan hätte sich Baden-Württemberg besonders aktiv beteiligt. Dieses Engagement werde nun auf Landesebene fortgesetzt, betonten Oettinger und Goll.

Integrationsplan Ergebnis eines ausführlichen Dialogs

Der Integrationsplan Baden-Württemberg stellt neben zentralen Handlungsfeldern des Landes in sechs weiteren Kapiteln Ziele, Programme und Konzepte weiterer Akteure dar. „Integration ist eine Querschnittsaufgabe und gelungene Integration bedarf einer effektiven und konstruktiven Zusammenarbeit aller“, erklärten Oettinger und Goll. „Es war von Anfang an unser besonderes Anliegen, dass der Integrationsplan Baden-Württemberg das Ergebnis eines ausführlichen Dialogs zwischen den wichtigsten Akteuren der Integration im Land wird. Ich freue mich, dass so viele Institutionen, Organisationen und Verbände an der Erstellung des Integrationsplans mitgewirkt haben“, betonte Goll. Als Ergebnis des ausführlichen Dialogs seien Beiträge und Anregungen zahlreicher Akteure wie der Landesstiftung Baden-Württemberg und weiterer Stiftungen, der kommunalen Landesverbände, der Kirchen, der Liga der freien Wohlfahrtspflege, des Landessportverbandes Baden-Württemberg sowie weiterer Mitglieder des Landesarbeitskreises Integration in den Integrationsplan eingeflossen.

Acht zentrale Handlungsfelder

Die Maßnahmen des Landes umfassen insgesamt acht zentrale Handlungsfelder: Integration durch deutsche Sprache, schulische Bildung und Ausbildung; Hochschulwesen; Integration durch berufliche Aus- und Weiterbildung, Beschäftigung und Wirtschaft; Soziales, Wohnen und Gesundheit; Familie, Kinder und Jugendliche; Zusammenleben; Sicherheit sowie Einbürgerung. Für jedes dieser Handlungsfelder werden Grundsätze und Ziele des Landes formuliert, erläuterte Goll. Dabei nähmen Maßnahmen wie die Intensivierung der Deutschförderung, Verbesserung der Bildungssituation der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, verstärkte Einbindung der Eltern in den Bildungsprozess ihrer Kinder sowie das Prinzip „Fördern und Fordern“ im gesamten Integrationsplan der Landesregierung eine herausragende Rolle ein.

Mehr...

Freitag,
08.08.2008

 

Neue Maßnahmen und Initiativen vorgestellt -

Goll: "Aufklärung, Information und Prävention sind ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung von Gewalt im Namen der `Ehre´ und Zwangsheirat"

Kurzbeschreibung:  "Weder aus patriarchalisch-traditionellen noch aus religiösen Gründen ist es akzeptabel, dass Zwangsverheiratungen in Deutschland oder anderswo stattfinden.

Zwangsheirat ist eine Menschenrechtsverletzung und muss als solche deutlich öffentlich geächtet werden“, erklärte der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), am Freitag (8. August) in Stuttgart. Zwangsverheiratungen vor allem junger Migrantinnen und Gewalt im Namen der „Ehre“ seien daher auf das Schärfste zu verurteilen.

„Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung trotz entsprechender Vereinbarung im Koalitionsvertrag den auf Initiative Baden-Württembergs vom Bundesrat beschlossenen Entwurf für ein Zwangsheirat-Bekämpfungsgesetz seit Jahren blockiert“, kritisierte Goll.

In diesem Zusammenhang sprach sich Goll auch gegen die kürzlich von der Bundesregierung beschlossene Streichung des Verbots der religiösen Voraustrauung im Personenstandsgesetz aus. „Mit dieser Streichung setzt der Staat genau das falsche politische Signal: Traditionalisten und Ultrakonservative vor allem aus dem islamischen Bereich, aber auch Sektenanhänger werden den Wegfall dieses Verbots geradezu als Einladung verstehen, Ehen verstärkt nur noch nach den Vorgaben ihrer Religion und Tradition zu schließen. Die betroffenen Frauen sind dann zumeist schutz- und rechtlos, da diese Ehen zivil- und familienrechtlich keinerlei Wirkungen entfalten“, klagte Goll. Er forderte zudem die Bundesregierung auf, anstatt das Verbot der religiösen Voraustrauung zu streichen, dieses vielmehr um eine Bußgeldbewehrung zu ergänzen und damit effizienter zu gestalten.

Mehr ...

Montag,
23.06.2008

Anhörung zum Entwurf des Integrationsplans Baden-Württemberg

Goll: "Der Landesintegrationsplan wird die Integration im Land voranbringen und neue Akzente setzen"

"Mit dem Integrationsplan Baden-Württemberg wird die Landesregierung unter dem Motto 'Integration gemeinsam schaffen' die Weichen für eine erfolgreiche Fortentwicklung der Integrationspolitik im Land stellen und neue Akzente setzen", bekräftigte der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), auf der heutigen Anhörung zum Planentwurf im Justizministerium.

Oberste Ziele des Integrationsplans seien die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und  Migranten in allen Lebensbereichen nach dem Grundsatz des "Förderns  und Forderns", die Intensivierung der Deutschförderung im Vorschulalter sowie die Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungssituation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund, erläuterte Goll.

"Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass der Landesintegrationsplan keine einseitige Erklärung der Regierung, sondern das Ergebnis eines ausführlichen Gedanken- und Meinungsaustausches mit den wichtigsten Akteuren der Integration im Land ist", betonte der Minister. "Integration ist eine Querschnittsaufgabe und gelungene Integration bedarf einer effektiven und konstruktiven Zusammenarbeit aller im Integrationsbereich tätigen Akteure sei unerlässlich für eine gelungene Integrationspolitik.

Mehr ...

Samstag, 21.06.2008

Elternkongress des Integrationsbeauftragten der Landesregierung in Kooperation mit der Stadt Backnang: „Bildungschancen gemeinsam schaffen!" – Eltern mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt des Kongresses

Goll: „Ein Bildungserfolg der Kinder kann ohne die aktive und bewusste Mitarbeit der Eltern nicht gelingen!"

„Die Bildungseinrichtungen sind auf die aktive Unterstützung der Eltern angewiesen", betonte der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), auf dem heutigen Elternkongress in Backnang. „Es sind vor allem die Eltern, die ihren Kindern die notwendige Orientierung und Hilfestellung geben, die sie für ihr Leben brauchen; Erziehung ist und bleibt eine herausragende Aufgabe der Familie", so Goll.

„Bildungschancen gemeinsam schaffen!" war das Motto des Elternkongresses, den der Integrationsbeauftragte gemeinsam mit der Stadt Backnang organisierte. Rund 150 Eltern, Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Jugendämtern, Familienbildungsstätten, Volkshochschulen und den zuständigen Ministerien sowie kommunale Ausländer- und Integrationsbeauftragte und zahlreiche Migrantenselbstorganisationen folgten der Einladung in die Mörikeschule in Backnang.

Der Oberbürgermeister der Stadt Backnang, Dr. Frank Nopper (CDU), hob dabei die zentrale Bedeutung von nachhaltigen Maßnahmen für alle hervor: „Backnang ist eine integrationsoffene Stadt. Unser nachhaltiges Engagement gilt mit zahlreichen Projekten und Maßnahmen guten Bildungs- und Lebenschancen für alle Backnanger – gleich welcher Herkunft", so Nopper.

Ziel des Kongresses war, die Eltern – darunter vor allem die Eltern mit Migrationshintergrund – zu einer stärkeren Beteiligung an der schulischen Bildung ihrer Kinder und beide Seiten, die Eltern und die Bildungseinrichtungen, zu einer besseren Zusammenarbeit zu motivieren.

Mehr ...

Dienstag, 20.05.2008

Kabinettsausschuss Integration verständigt sich auf Entwurf des Integrationsplans Baden-Württemberg – öffentliche Anhörung am 23. Juni 2008

Unter dem Motto „Integration gemeinsam schaffen“ soll die Integrationspolitik fortentwickelt werden – Schwerpunkte bilden die Integration durch deutsche Sprache, schulische Bildung und Ausbildung

Mit einem Integrationsplan unter dem Motto „Integration gemeinsam schaffen“ stellt die Landesregierung die Weichen für eine erfolgreiche Fortentwicklung der Integrationspolitik im Land und setzt neue Akzente.

In seiner heutigen Sitzung hat sich der Kabinettsausschuss Integration unter Vorsitz des Integrationsbeauftragten der Landesregierung, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), hierzu auf den Entwurf des Integrationsplans Baden-Württemberg verständigt und das Justizministerium mit der Durchführung der öffentlichen Anhörung der Verbände am 23. Juni 2008 beauftragt. Die Verabschiedung des Integrationsplans durch den Ministerrat ist für den 22. Juli 2008 vorgesehen.

Oberste Ziele des Integrationsplans seien die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten in allen Lebensbereichen nach dem Grundsatz des „Förderns und Forderns“, die Intensivierung der Deutschförderung im Vorschulalter sowie die Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungssituation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund, erläuterte Goll.

Land beschreibt sieben zentrale Handlungsfelder
Die Maßnahmen des Landes umfassen neben einer Präambel mit den Integrationsgrundsätzen insgesamt sieben zentrale Handlungsfelder: Integration durch deutsche Sprache, schulische Bildung und Ausbildung; Integration durch berufliche Aus- und Weiterbildung, Beschäftigung und Wirtschaft; Soziales, Wohnen und Gesundheit; Familie, Kinder und Jugendliche; Zusammenleben; Sicherheit sowie Einbürgerung.

Mehr ...

Mittwoch,
16.04.2008

 

Tagung des Integrationsbeauftragten mit den Generalkonsuln und Konsuln in Baden-Württemberg

Goll: "Eine gute Kooperation ist unerlässlich für eine gelungene Integration - deutsche Sprache ist Voraussetzung für den Erfolg."

"Ein regelmäßiger und konstruktiver Austausch zwischen den konsularischen Vertretungen in unserem Land und der Landesregierung ist unerlässlich für eine gelungene Integration von Menschen mit Migrationshintergrund", betonte der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), auf einer Tagung mit den Generalkonsuln, Konsuln und Honorarkonsuln in Baden-Württemberg im Justizministerium.

Im Mittelpunkt der Tagung stand der gegenseitige Informations- und Meinungsaustausch über die Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. "Ich möchte mich nicht damit abfinden, dass Kinder mit Migrationshintergrund bundesweit in Haupt- und Sonderschulen überrepräsentiert sind", sagte der Minister und betonte, dass die deutsche Sprache der eigentliche Schlüssel für den schulischen und somit auch gesellschaftlichen und persönlichen Erfolg jedes Einzelnen sei. Dies bestätigte auch die im Dezember letzten Jahres veröffentlichte PISA-Studie. Goll wies außerdem darauf hin, dass die baden-württembergische Wirtschaft einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Nachwuchskräften habe. "Überall fehlen Fachkräfte, da können wir doch wichtige Personalressourcen nicht einfach brach liegen lassen", so der Minister. Um das Bildungskapital der Bevölkerung an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen, müsse vor allem die frühkindliche Förderung verstärkt werden. Auf diesem Weg sei Baden-Württemberg mit der Entscheidung für die Einführung von obligatorischen Sprachstandserhebungen noch in diesem Jahr einen wesentlichen Schritt vorangekommen.

Mehr...

Dienstag, 13.02.2008

Härtefalleingaben für geduldete Ausländer im Jahr 2007 stark rückläufig

Prüfung von 131 Eingaben führte zu 51 Härtefallersuchen

Stuttgart. Die Härtefallkommission des Landes Baden-Württemberg hat ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2007 vorgelegt. Innenminister Heribert Rech (CDU), Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) als Integrationsbeauftragter der Landesregierung und der Vorsitzende der Härtefallkommission, Dr. Edgar Wais, haben am 12. Februar 2008 gemeinsam Bilanz gezogen.

Erleichtert zeigten sie sich, dass der Eingabenstau aus den Jahren 2005 und 2006 inzwischen der Vergangenheit angehört. Wais: „Wir mussten gewaltige Aktenberge abarbeiten, haben es uns aber dennoch in keinem einzigen Fall leicht gemacht. Zu Hilfe gekommen sind uns dabei die von der Innenministerkonferenz Ende 2006 beschlossene Bleiberechtsregelung und die gesetzliche Altfallregelung vom Sommer 2007. Dadurch haben sich mehr als 340 anhängige Eingaben erledigt.“

Insgesamt sei die Arbeitsbelastung für die Kommission im Jahr 2007 deutlich geringer ge-worden. Wais zufolge haben sich die neun ehrenamtlichen Kommissionsmitglieder in acht Sitzungen mit 131 Eingaben (zum Vergleich 2006: 567 Eingaben) befasst und in 51 Fällen davon ein Härtefallersuchen an das Innenministerium gerichtet. Neu eingegangen seien im vergangenen Jahr 116 Eingaben, während es im Jahr 2006 noch 442 gewesen seien. Wais betonte: „Nachdem von den Bleiberegelungen vor allem langjährig in Deutschland lebende und weitgehend integrierte Flüchtlingsfamilien profitieren konnten, werden uns nun verstärkt Fälle vorgelegt, die unter Härtefallgesichtspunkten deutlich schwieriger zu beurteilen sind.“ Vielfach handle es sich um Personen mit einem ungewöhnlichen biografischen oder ausländerrechtlichen Werdegang. Die Kommission müsse dann ver-suchen, allen Besonderheiten des Einzelfalles durch sorgfältiges Abwägen von Pro und Contra gerecht zu werden.

Mehr ...

Anlage: Tätigkeitsbericht HFK 2007

Mittwoch,
12.12.2007

 

Tagung des "Wissenschaftsforums Migration & Integration Baden-Württemberg" im Justizministerium

Goll: "Austausch zwischen Wissenschaft und Politik unerlässlich – mehr Längsschnittstudien erforderlich"

Auf der gestrigen Tagung des „Wissenschaftsforums Migration und Integration Baden-Württemberg" (WIFOM) bezeichnete der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), den regelmäßigen und konstruktiven Austausch zwischen Wissenschaft und Politik als unerlässlich.

„Politik und Wissenschaft stehen in einem engen Verhältnis zueinander. Denn die Entscheidungen, die die Politik treffen muss, und die Prioritäten, die sie setzen muss, können seriös nur auf der Basis von wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnissen getroffen werden", erläuterte Goll. Auch wenn dieses Verhältnis oft durch unterschiedliche Ziele, Zeithorizonte, Erfolgsmaßstäbe und Erwartungen geprägt sei, sei eine Vereinbarkeit einer präzisen und korrekten Forschung einerseits und einer direkten Umsetzbarkeit deren Erkenntnisse andererseits unabdingbar. „Nur so können die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung auch tatsächlich verwertet werden", betonte der Minister.

Mehr ...

Freitag,
23.11.2007

Fachtagung in der Evangelischen Akademie Bad Boll: „Interkulturelle Öffnung in öffentlichen Verwaltungen und Wohlfahrtsverbänden“

 

Goll: „Die Interkulturelle Öffnung ist eine wesentliche Rahmenbedingung für einen erfolgreichen Integrationsprozess“

 

Stuttgart/Bad Boll. „Die zunehmende Globalisierung unserer Lebensverhältnisse und unserer Arbeitswelt stellt vielfältige neue Anforderungen, auf die wir durch interkulturelles Lernen und interkulturelle Öffnung reagieren müssen“, betonte der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), in seiner heutigen Rede auf der Fachtagung zum Thema „Interkulturelle Öffnung in öffentlichen Verwaltungen und Wohlfahrtsverbänden“ in der Evangelischen Akademie  Bad Boll.

"Dass Vielfalt nicht nur den zugewanderten Menschen nutzt, sondern klare ökonomische Vorteile bringt, setzt sich als Erkenntnis in immer mehr Unternehmen durch. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die hilft, den Wohlstand in unserem Land zu sichern", erläuterte der Integrationsbeauftragte. Immer mehr Firmen und öffentliche Einrichtungen integrieren "Diversity Management" in ihre Unternehmensstrategie. Diese Entwicklung sei aber auch eine Herausforderung für die öffentliche Verwaltung. Denn die bisherigen Erfahrungen hätten gezeigt, dass im Verwaltungshandeln ein großes integrationsstrategisches Potenzial vorhanden sei. Interkulturelle Öffnung sei daher eine wesentliche Rahmenbedingung für einen erfolgreichen Integrationsprozess in unserer Einwanderungsgesellschaft, so Minister Goll.

 

Mehr ...

Montag,
15.10.2007

 

Sitzung des Landesarbeitskreises Integration (LAKI) im Justizministerium

Goll fordert Bundesregierungauf: „Opfer von Zwangsheirat nicht im Stich lassen!“

Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung und Justizminister, Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), hat die Bundesregierung aufgefordert, das Zwangsheirat-Bekämpfungsgesetz im Bundestag endlich auf den Weg zu bringen.

„Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Bundesregierung trotz entsprechender Verlautbarungen und einem Auftrag aus dem eigenen Koalitionsvertrag den Gesetzentwurf des Bundesrates bislang nicht unterstützt. Mit dieser Verweigerungshaltung werden die Opfer von Zwangsverheiratungen sehenden Auges im Stich gelassen“, so der Minister. Den vielen schönen Worten müssten nun auch Taten folgen. Es sei eine Tatsache, dass das geltende Strafrecht nicht ausreiche, um alle Formen der Zwangsheirat, vor allem auch die sogenannten Ferienverheiratungen im Ausland, wirksam ahnden zu können.

In seiner Rede in der heutigen Sitzung des Landesarbeitskreises Integration (LAKI) begrüßte Goll die Absicht der Bundesregierung, ab 2008 die Stundenanzahl für die Integrationskurse nach dem Aufenthaltsgesetz bedarfsorientiert auf bis zu 1200 Stunden zu erhöhen und eine Abschlussprüfung obligatorisch zu machen. „Diese Schritte sind überfällig“, so der Minister, „um die Integrationskurse verbindlicher und im Hinblick auf das angestrebte Niveau ausreichender Deutschkenntnisse erfolgsorientierter durchführen zu können.“ Mit dieser Reform der Integrationskursverordnung werde dem Gedanken des Forderns endlich mehr Gewicht gegeben. Dies sei dringend notwendig, da der Anfang dieses Jahres vorgelegte Evaluationsbericht über die Integrationskurse gezeigt habe, dass nicht einmal die Hälfte der Teilnehmer ausreichende Deutschkenntnisse durch Bestehen des Abschlusstests nachweisen konnten.

Mehr ...

Donnerstag,
12.07.2007

Integrationsgipfel in Berlin

Goll: "Der nationale Integrationsplan ist ein Meilenstein in der deutschen Integrationspolitik"

Als "Meilenstein in der deutschen Integrationspolitik" bezeichnete der Integrationsbeauftragte der baden-württembergische Landesregierung, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), den Nationalen Integrationsplan. Die enge Zusammenarbeit bei der Erarbeitung des Nationalen Integrationsplans zwischen Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaftsverbänden, Wohlfahrtsverbänden, Medien, Wissenschaft, Gewerkschaften und Migrantenorganisationen habe die Bedeutung der Integrationspolitik auf eine neue Stufe gestellt, erklärte Goll am Donnerstag (12. Juli 2007) in Stuttgart.

Mehr ...

Dienstag, 19.06.2007

Ministerrat beschließt Maßnahmenkonzept zur Bekämpfung von Zwangsheirat

Goll: "Zwangsheirat ist ein eklatanter Verstoß gegen Menschenrechte. Migrantinnen werden künftig besser geschützt und aufgeklärt"

Bereits 2004 hat Baden-Württemberg unter Federführung des Justizministers Prof. Dr. Ulrich Goll eine Bundesratsinitiative zur Bekämpfung der Zwangsheirat eingebracht. Nun liegt das baden-württembergische Handlungskonzept zur Bekämpfung der Zwangsheirat vor.

Hier finden Sie das Maßnahmenkonzept.

Mehr...

Donnerstag, 7.12.2006

Integration als elementarer Bestandteil der Politik der Landesregierung

Goll: "Wir machen Integrationspolitik aus einen Guss. Bildung ist die Nagelprobe für eine gelungene Integration"

Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung von Baden-Württemberg, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), stellte im Landtag die zukünftige Integrationspolitik der Landesregierung vor. Goll möchte in Baden-Württemberg eine Integrationspolitik aus einem Guss umsetzten. Hierzu werde ein Mehr an Abstimmung und Koordinierung angestrebt. Deshalb entwickelt die Landesregierung ein ´Leitbild Integration´.

Mehr...

Mittwoch, 14.11.2006

Kabinettsausschuss Integration im Land eingesetzt

Goll: "Deutschförderung, Elternbeteiligung und bessere Schul- und Ausbildungserfolge stehen im Mittelpunkt meiner Integrationspolitik"

Goll nannte für diese Legislaturperiode drei Schwerpunkte seiner integrationspolitischen Arbeit: Die konsequente Vermittlung der deutschen Sprache schon ab dem Vorschulalter einschließlich verpflichtender Sprachtests im Alter von vier Jahren. Des Weiteren eine verstärkte Elternarbeit unter Einforderung von Elternverantwortung und schließlich die Verbesserung der Schul- und Ausbildungsabschlüsse von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Mehr...

Montag,
23.10.2006

 

1. Sitzung des Landesarbeitskreises Integration

Integrationsbeauftragter Ulrich Goll spricht sich für eine bundeseinheitliche Bleiberechtregelung für langjährig geduldete und integrierte Ausländer aus


Im Vorfeld der im November in Nürnberg tagenden Innenministerkonferenz sprach sich heute in Stuttgart der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), für eine bundesweite Bleiberechtsregelung für langjährig geduldete und gut integrierte Ausländer aus.

Auf der ersten Sitzung des Landesarbeitskreises Integration (LAKI) unter seinem Vorsitz bemängelte Goll: „Wir dürfen die Frage des Bleiberechts für über hunderttausend geduldete Menschen, die schon länger als sechs Jahre straffrei in Deutschland leben und integriert sind, nicht mehr auf die lange Bank schieben. Es ist wenig human, dass die Zukunftsaussichten dieser Menschen, vor allem von Familien mit hier geborenen Kindern, noch immer mehr als vage sind. Erstens ist es nicht gut, die Diskussion um eine Altfallregelung auf dem Rücken der Kinder auszutragen. Es ist zweitens aber auch nicht besonders klug, weil wir die Kinder hinterher als schlecht integrierte Jungendliche bei uns haben. Eine Einigung der Innenminister über den Umgang mit den so genannten Altfällen ist deshalb dringend erforderlich. Klar ist aber auch, dass jene Ausländer nicht in den Genuss eines Bleiberechts kommen dürfen, die ihre Identität verschleiert haben oder auf andere Weise ihre Aufenthaltsbeendigung vorsätzlich verhindern“, bemerkte Goll.

Mehr...

Dienstag,
21.03.2006

Fachkommission legt Maßnahmen zur besseren Bekämpfung von Zwangsverheiratungen vor

Goll: "Ausländerrecht ändern - Nachzugsalter für Ehegatten auf 18 Jahre anheben - Nachweis von Deutschkenntnissen"

Im Kampf gegen die Zwangsheirat hat der baden-württembergische Ausländerbeauftragte der Landesregierung, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), heute in Stuttgart Änderungen im Ausländerrecht vorgeschlagen. Um Zwangsverheiratungen von noch minderjährigen Mädchen möglichst unattraktiv zu machen, empfehle es sich, ein Mindestalter von 18 Jahren für den Nachzug von Ehegatten sowie die Pflicht von Deutschkenntnissen einzuführen. "Ich bin dafür, Ehegatten erst dann einen Nachzug nach Deutschland zu erlauben, wenn sie 18 Jahre alt sind und hinreichend deutsch sprechen", sagte Goll. Der Minister stützt sich dabei auf Handlungsempfehlungen der von der Landesregierung eingesetzten Fachkommission Zwangsheirat, deren Bericht er heute im Kabinett vorstellte.

Mehr ...

Mittwoch,
8.03.2006

Internationaler Frauentag

Goll: „Keine Chance für Gewalt gegen Frauen"

Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) sieht nach wie vor Handlungsbedarf, wenn es darum geht, Frauen besser zu schützen. „Frauen und Mädchen sind leider besonders oft körperlicher oder seelischer Gewalt ausgesetzt. Das gilt vor allem im häuslichen Bereich. Hier will ich noch mehr als bisher erreichen, dass die Betroffenen nicht mehr aus Angst lieber schweigen und auch Freunde und Verwandte nicht einfach wegschauen. Das kann aber nur funktionieren, wenn eine Anzeige auch Konsequenzen hat, wenn die Opfer nicht alleine gelassen werden und die Strafverfolgungsbehörden wirkungsvolle gesetzliche Handlungsmöglichkeiten bekommen“, erklärte der Minister heute in Stuttgart anlässlich des internationalen Frauentags.

„Wenn ich sehe, dass jährlich ca. 40.000 Frauen in Deutschland vor ihren gewalttätigen Männern ins Frauenhaus fliehen, erschreckt mich das“, zeigte sich Goll besorgt. „Ich kann es nicht oft genug betonen: Wir dürfen Gewalt gegen Frauen nicht dulden!“, so der Minister. Es komme deshalb sehr darauf an, dass die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert werde.

Mehr ...

Mittwoch,
15.02.2006

Woche der sozialen Integration Jugendlicher
Goll: "Schul- und Berufsausbildung Schlüssel für Integration"


Im Rahmen der Woche der sozialen Integration Jugendlicher besuchte der Ausländerbeauftragte der Landesregierung, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), heute das Projekt "Future" der Jugendberufshilfe in Göppingen. Das Projekt unterstützt Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungs- und Arbeitsplatz oder einer Wohnung. Auch helfen die Pädagoginnen und Pädagogen beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen und Bafög-Anträgen oder schlichten Konfliktsituationen zwischen Eltern und Schulen.

"Immer mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund blicken mit immer weniger Mut in die Zukunft. Sie finden weder Ausbildungsplatz noch Job und resignieren. Das Projekt ´Future´ kann diesen Jugendlichen wieder eine Zukunftsperspektive geben", sagte Goll. Die jährliche Besucherzahl von knapp über 1000 Jugendlichen mache deutlich, dass diese Hilfe auch rege in Anspruch genommen werde, so Antje Maichl von der Jugendberufshilfe. 80 Prozent der Besucher hätten Migrationshintergrund.

Mehr ...

Freitag,
10.02.2006

Gesetzesvorhaben Baden-Württembergs im Bundesrat erfolgreich - Goll erhält breite Mehrheit für rechtspolitische Initiativen - "Zwangsheirat-Bekämpfungsgesetz" beschlossen

Für zahlreiche rechtspolitisch bedeutsame Gesetzesvorhaben des baden-württembergischen Justizministers Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) gab der Bundesrat heute mit breiter Mehrheit grünes Licht. Die Änderungsvorschläge aus Baden-Württemberg werden nun in den Bundestag eingebracht. Dabei geht es unter anderem um die Verbesserung der Bekämpfung der Jugendkriminalität, um die Bekämpfung von Stalking und dem besseren Schutz der Opfer von Zwangsheirat.

Mehr ...

Donnerstag,
9.02.2006

 

Zwangsheirat bekämpfen - Gesetzinitiative Baden-Württembergs erneut im Bundesrat
Goll: „Auch Baden-Württemberg ist betroffen“

„Die Zwangsheirat ist eine zu ächtende Menschenrechtsverletzung. Den Opfern wird ihr Selbstbestimmungsrecht genommen, sie werden ihrer Menschenwürde beraubt, ihre Arbeitskraft wird ausgebeutet und sie werden in ihren Bildungschancen beschnitten“, erklärte Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) heute in Stuttgart. Um Opfern von Zwangsverheiratungen schon bald mit einem wirkungsvollen Gesetz helfen zu können, habe er eine Bundesratsinitiative zur Bekämpfung der Zwangsheirat auf den Weg gebracht, mit der sich die Länderkammer am 10. Februar erneut befasse, so Goll.

Mehr ...

Samstag,
26.11.2005

Elternkongress des Ausländerbeauftragten der Landesregierung „Gemeinsam für den Bildungserfolg unserer Kinder!“
Goll: „Eltern stärker einbinden. Deutsch lernen.“

Für den Ausländerbeauftragten der Landesregierung, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), ist die Unterstützung durch das Elternhaus einer der entscheidenden Faktoren für den schulischen und beruflichen Erfolg zugewanderter Kinder in Deutschland.

Mehr ...

Montag,
14.11.2005

Goll: "Französische Verhältnisse nicht vergleichbar - verbindliche Deutschtests einführen - Eltern stärker einbinden"

„Die französischen Verhältnisse sind mit unseren nicht vergleichbar“, sagte der baden-württembergische Ausländerbeauftragte und Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) heute in Stuttgart. „Dennoch tun wir gut daran, zu überprüfen, ob wir für die Integration bei uns genug unternehmen“, so Goll.

Mehr ...

Donnerstag, 14.07.2005

Goll für Eid bei Einbürgerung

Freitag, 08.07.2005

Bekämpfung von Zwangsheirat - Bundesrat beschließt baden-württembergischen Gesetzentwurf
Goll: "Durchbruch geschafft"

Mittwoch, 29.06.2005

Einrichtung einer Härtefallkommission in Baden-Württemberg
Justizminister Goll: "Kein Automatismus"

Mittwoch, 22.06.2005

Bekämpfung von Zwangsheirat
Rechtsausschuss des Bundesrats empfiehlt baden-württembergische Initiative für eigenen Straftatbestand

Donnerstag,
9.06.2005

Fachtagung in Bad Boll zum Thema "Parallelgesellschaften" - Goll: "Fernbleiben vom Schwimm- und Sportunterricht nicht hinnehmbar". Mehr ...

Dienstag, 10.05.2005

Veranstaltung des baden-württembergischen Justizministers am 10. Mai in Stuttgart: "Das Antidiskriminierungsgesetz - Hüter der Moral oder Angriff auf die Privatautonomie?"

Goll: „Das Antidiskriminierungsgesetz ist ein Angriff auf die Vertragsfreiheit und in Wahrheit ein Diskriminierungsgesetz“

Montag, 18.04.2005

Fachkommission Zwangsheirat eingerichtet
Goll: „Unehrenhafte Traditionen aufbrechen - mehr Aufklärung und Prävention im Kampf gegen die Zwangsheirat notwendig"

Dienstag, 15.03.2005

Land richtet Härtefallkommission ein  
Ausländerbeauftragter Prof. Dr. Goll: "Hilfe für echte Härtefälle"

Dienstag, 11.03.2005

Bekämpfung von Zwangsheirat  
Mehrheit für Bundesratsinitiative Baden-Württembergs immer wahrscheinlicher.

Donnerstag, 30.12.2004

Neues Zuwanderungsgesetz tritt in Kraft
Goll: "Meilenstein der Ausländer- und Integrationspolitik"

Montag, 29.11.2004

Integration in Baden-Württemberg
Goll: "Migranten als Unternehmer leisten wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration von Zuwanderern"

Dienstag, 28.09.2004

Bundesratsinitiative zur Bekämpfung der Zwangsheirat
Auf Vorschlag von Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll hat der Ministerrat heute in Stuttgart eine Bundesratsinitiative zur Bekämpfung der Zwangsheirat beschlossen.

Freitag, 24.09.2004

Die Woche der ausländischen Mitbürger: Interkulturelle Woche 2004 vom 26.09. bis 02.10.

Mittwoch, 28.07.2004

Neuer Justizminister in Baden-Württemberg
Der Vorgänger von Corinna Werwigk-Hertneck ist nun auch ihr Nachfolger: Professor Dr. Ulrich Goll wurde heute vom Landtag mit deutlicher Mehrheit gewählt und anschließend als Justizminister vereidigt.

Donnerstag, 08.07.2004

Werwigk-Hertneck fordert Abschiebemoratorium  
Werwigk-Hertneck fordert Abschiebemoratorium für integrierte Flüchtlinge bis zum Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes

Freitag, 18.06.2004

Erklärung von Justizministerin Werwigk-Hertneck
Erklärung von Justizministerin Corinna Werwigk-Hertneck zu ihrem Rücktritt vom Amt der Justizministerin.

Donnerstag, 17.06.2004

Werwigk-Hertneck begrüßt Einigung auf ein Zuwanderungsgesetz
"Die heutige endgültige Einigung auf ein modernes Zuwanderungsgesetz ist ein Meilenstein für unser Land und ein wichtiges, wenn auch spätes Zeichen für die Handlungs- und Reformfähigkeit der Politik", sagte Justizministerin Corinna Werwigk-Hertneck heute in Stuttgart.

Dienstag, 08.06.2004

Integration durch Sport  
„Integration erfordert Toleranz und Akzeptanz gegenüber Menschen fremder Herkunft und Sprache“, sagte die Ministerin und Ausländerbeauftragte der Landesregierung heute auf einer Fachtagung in Stuttgart.

Mittwoch, 26.05.2004

Werwigk-Hertneck mit Zuwanderungskompromiss zufrieden
"Der jetzige Durchbruch beim Zuwanderungsgesetz ist ein Meilenstein für unser Land und ein wichtiges Zeichen für die Handlungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit der Politik.“, sagte die Justizministerin und Ausländerbeauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg, Corinna Werwigk-Hertneck.